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Ratgeber
Mauern und Verputzen
In diesem Ratgeber erhalten sie einen Überblick über Probleme und hilfreiche Tipps zum Thema Mauern und Verputzen. Die Grundlage jedes Gebäudes und jedes Bauwerkes ist ein solides gut gebautes Fundament. Bevor man mit dem Mauern beginnt, muss man sich erst einmal für den passenden Mauerstein entscheiden. Die Wahl hängt von dem geplanten Gebäude ab, möchten sie beispielsweise eine Garage bauen die nicht beheizt werden soll kann man die Wärmedämmung außen vor lassen. Handelt es sich jedoch um eine Mauer ihres im Bau befindlichen Wohnhauses an dem sie vieles in Eigenleistung machen wollen, muss auf eine ausreichende und gute Wärmedämmung geachtet werden. Zusätzlich zur Wärmedämmung muss beim Wohnhaus auf Schallschutz und hohe Druckfestigkeit geachtet werden. In der Verarbeitung unterscheiden sich die verschiedenen Wandbaustoffe nur im Detail. Beim Großteil der heute verwendeten Steinsorten kann auf eine Stoßfugenmörtelung verzichtet werden, da die Steine mit einem Nut- und Federsystem ausgestattet sind. Mörtel wird nur dann benötigt, wenn die Feder aufgrund eines Zuschnittes verloren gegangen ist, sie also einen Stein "Stumpf" auf einen anderen stoßen. Viele Hersteller bieten heute auch Plansteine beziehungsweise Planziegel an, welche nur mit einer ca. 2mm starken Mörtelfuge auch Lagerfuge genannt verbunden werden. Häufig sieht man dennoch die Herkömmliche Methode mittels Dickbettverfahren. Dieses wird ebenso angewendet bei Plansteinen, da diese nur geringe Maßtoleranzen aufweisen und relativ teuer in der Herstellung sind. Im Gegensatz zu Nut- und Federsteinen weisen die Plansteine eine höhere Wärmedämmung auf, da die Fuge dünner ist und somit weniger Wärme entweichen kann. Wer jedoch auf den Preis achten muss und sich deshalb nicht für die teureren Plansteine entscheidet sollte statt Normalmörtel (NM) auf den so genannten Leichtmörtel (LM) umsteigen. Dieser verhindert aufgrund seiner Zusammensetzung die Entstehung von "Wärmebrücken" die beim Normalmörtel vorkommen können. Neben der Art der Verarbeitung sind auch Handhabung und das Gewicht der Mauersteine nicht außer Acht zu lassen. Praktisch sind Steine mit seitlichen Griffmulden um ihn einfach zu positionieren. Doch sind die Griffe nur von Vorteil wenn das Gewicht des Steines auch dementsprechend ist, ein Kalksandstein wiegt ungefähr drei bis viermal soviel wie ein Stein aus Porenbeton in der selben Größe. Spätestens nach ein paar Arbeitstagen werden sie sich überlegen warum sie nicht den etwas teureren Porenbeton benutzt haben. Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Anforderungen an die Mauersteine gestellt. Es kommt darauf an ob es Außen- oder Innenwände sind, welche Dämmungswerte man bracht. Da dies nicht immer einfach ist, lassen sie sich im Notfall von einem Baustoffhändler beraten um Fehler im Nachhinein zu vermeiden. Hilfreich sind auch Broschüren der entsprechenden Herstellern mit Anleitungen und eventuellen Hotlinenummern. Bei einem großen Projekt wie einem Hausbau empfiehlt es sich als Heimwerker sowieso eine Betreuung durch einen Bauleiter zu organisieren. Denn Fehler beim Hausbau können nicht nur teuer werden sondern unter Umständen auch richtig gefährlich.
Anstrichtechniken
Sie wollen ihren Räumen mit einem neuen Anstrich eine individuelle Note verpassen wissen aber nicht welche Anstreich- Technik es sein soll? In folgendem Ratgeber geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Verschiedenen Techniken des Anstreichens. Jeder weiß, dass weiße Wände nicht unbedingt zu einem Wohlgefühl des Wohnens beitragen. Aber welche Farbe passt in den Raum? Man sollte beachten, dass ein Raum mit einem farbigen Anstrich gleich ganz anders wirkt. So kann Farbe dunkle Ecken aufhellen, kleine Räume etwas größer wirken lassen, niedrige Wände strecken und lange Flure unterteilen. Farbe bringt Gemütlichkeit und die Lust des Wohnens in den Raum. Jedoch stellt sich nicht nur die Frage der Farbwahl sondern auch die Frage: "Wie bringt man die Farbe an die Wand?" Bevor man klärt welche Farbe es sein soll, sollte man sich für eine bestimmte Anstreich-Technik entscheiden.
Stupftechnik
Diese Technik eignet sich sowohl für glatte, als auch für strukturierte Untergründe wie z.B. Rauhfaser oder Putz. Benötigt wird dazu nur ein Naturschwamm, der in jedem Baumarkt oder jeder Drogerie erhältlich ist.
Wischtechnik
Bei der Wischtechnik wird ein Flächenstreicher benötigt mit dem man die Lasur entweder in weiten Schwüngen, in Form einer Acht oder eines Diagonalkreuzes auf die Wand aufträgt. Um ein gleichmäßiges Gesamtbild zu erzeugen sollte man die anfangs gewählte Wischform beibehalten. Wie schon erwähnt wird hier keine Farbe sondern eine Lasur verwendet. Der unterschied besteht darin, dass Lasuren durchscheinend sind. Man trägt meist zwei bis drei Schichten auf. Dabei kommt es ganz von allein zu einem tollen dreidimensionalen Farbeindruck da jede Schicht so transparent ist, dass die unteren Schichten durchscheinen. Bitte warten Sie bevor sie die nächste Schicht auftragen immer solang, dass der Voranstrich vollkommen trocken ist. Es ist Ihnen überlassen ob sie Weiß als Grundfarbe nehmen oder eine zur Lasur passende Farbe verwenden. Manche Herstelle bieten extra passende Kombi-Pakete mit Grundfarbe und Lasur an.
Folientechnik
Bei der Folientechnik, auch Frottage genannt legt man einen Bogen Zeitungspapier oder ein angefeuchtetes Stück Stoff auf die noch feuchte Farbe und reibt mit der Hand oder einer weichen Bürste darüber. Dadurch wird die Farbe an manchen Stellen stark und an anderen Stellen weniger Stark aufgesaugt was zu einem unregelmäßigen Muster auf der Wand führt. Statt Zeitung und Stoff kann auch eine herkömmliche Haushaltsfolie verwendet werden. Diese saugt die Farbe natürlich nicht auf, deshalb wird sie so lange an der Wand gelassen, bis sie beginnt anzutrocknen. Teilweise löst sich die Folie beim richtigen Zeitpunkt sogar selbst von der Wand. Je nachdem wie man die Folie an der Wand andrückt entstehen verschiedene Muster. Allerdings ist bei dieser Technik etwas Vorsicht geboten, da es sehr leicht dazu kommen kann, dass man die eigenen Handflächen abbildet. |
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