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Lexikon S
Satteldach
Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform in Deutschland. Charakteristisch für ein Satteldach ist die Dreiecksform die auf dem Baukörper aufliegt. Ein Satteldach kann entweder bündig mit den Giebeln abschließen oder es ragt noch eine gewisse Länge über den Giebel hinaus. Die Neigungen des Daches beginnen bei ungefähr 30° und gehen hoch bis zu 60°, hierbei spricht man dann von einem altdeutschen Satteldach. Bewährt haben sich aber Neigungen zwischen 38° und 45°, da diese genug Platz lassen für einen sinnvollen Ausbau des Dachgeschosses.
Schlagschnur
Eine Schlagschnur wird verwendet um lange, gerade Linien zu markieren. Eine Schlagschnur besteht aus einem mit Kreide befüllten Gehäuse in dem die Schnur aufgewickelt ist. Beim Herausziehen wird die Schnur mit Kreide bedeckt, anschließend wird sie dann mit ein bis zwei Mann über dem zu markierenden Werkstück fixiert. Dann zieht man die Schnur etwas in die Höhe und lässt sie dann auf das Werkstück schlagen. Dabei wird die Kreide von der Schnur geschlagen und erzeugt eine gerade Linie auf dem Werkstück. Ein Anwendungsbeispiel ist das Markieren der Lage der Wände auf dem Betonboden.
Schleifpapier
Schleifpapier wird hauptsächlich zur Bearbeitung von Hölzern eingesetzt, man kann aber auch Farben, Lacke, Kunststoff oder Metall damit bearbeiten, wenn man die richtige Körnung wählt. Hergestellt wird Schleifpapier aus einem so genannten Trägerpapier auf dem eine Seite mit einer Beschichtung aus Sand, Quarz, Glasstaub oder synthetischen Stoffen wie Korund oder Siliziumkarbid versehen ist. Die Körnungsgrößen von Schleifpapier beginnen bei 50 und gehen hoch bis zu 600, bei Nassschleifpapier sogar bis 2500. Je höher die Zahl, desto feiner ist das Schleifpapier. Schleifpapier gibt es zum schleifen mit der Hand unter zu Hilfenahme eines Schleifklotzes oder für Maschinen wie Exenter- oder Bandschleifer.
Schmiege
Eine Schmiege ist ein Messwerkzeug aus Holz und/oder Stahl und wird zum übertragen von Winkeln verwendet. Die Winkel lassen sich mit Anschlag und Zunge beliebig einstellen, im Gegensatz zum Gehrungsmaß. Eine schräge Fläche, mit der sich ein Holz an ein anderes anlehnt (anschmiegt), wird auch Schmiege genannt.
Schnellzement
Schnellzement hat gegenüber normalem Zement eine höhere Anfangsfestigkeit und eine kürzere Erstarrungszeit. Angewandt wird er beispielsweise beim Einsetzen von Dübeln oder bei der Verbindung von Fertigteilen.
Schraubzwinge
Schraubzwingen dienen in der Regel dazu Werkstücke und Bauteile solange festzuhalten, bis der Klebstoff getrocknet ist oder die Teile verschraubt sind. Man kann sie aber auch dazu verwenden Verbindungen in Position zu halten. Schraubzwingen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen.
Schuko-Stecker
Der Schutzkontakt-Stecker verfügt neben den beiden stromführenden Hauptkontakten auch über zwei in den Rand des Steckers eingearbeitete Schutzkontakte welche auch Erde genannt wird. Der Schutzleiter der Leitung ist an diese angeschlossen und mit dem Gehäuse des elektrischen Verbrauchers verbunden. So kann ein für den Menschen gefährlicher, am Gehäuse anliegender Fehlerstrom über den Schutzleiter abfließen und die Absicherung der Leitung auslösen. Schutzkontakt-Stecker sind in einfacher Ausführung für den Haushalt oder als spritzwassergeschützte Ausführung für Außenbereich und Garten sowie für den Einsatz in Waschküchen usw. erhältlich.
Setzriss
Ein Setzriss durchzieht im Gegensatz zu einem Putzriss das gesamte Mauerwerk beziehungsweise Tragwerk und er verläuft überwiegend vertikal-diagonal und wird nach oben hin immer breiter.. Ursachen für Setzrisse sind so genannte Setzungen. Sind Setzrisse entstanden, sollten sie auf jeden Fall von einem Fachmann beseitigt werden.
Sichtbeton
Als Sichtbeton bezeichnet man Beton, der zusätzlich noch eine gestalterische Funktion und ein besonderes Aussehen bekommen soll. Dazu wird die Oberfläche besonders behandelt, es gibt drei Faktoren von denen das Aussehen abhängt. Erstens die Wahl des Schalungssystems, zweitens die richtige Betonrezeptur und zuletzt von der fachgerechten Verarbeitung des fertigen Betons.
Sockelleisten
Normalerweise sind Sockelleisten, auch Fußleisten genannt, aus Holz, sie werden aber auch aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt, insbesondere Teppichleisten. Dabei können Sockelleisten aus Holz oder Massivholz bestehen und sind entweder lackiert, geölt, furniert oder foliert. Verschiedene Hersteller bieten Sockelleisten mit Clipbefestigung und einer Aussparung zur verdeckten Verlegung von Elektrokabeln an. So lassen sie sich sehr schnell anbringen und die lästigen, unschönen Kabel verschwinden unter der Sockelleiste.
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