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Lexikon L



Lasur
Lasuren nennt man Farben oder Lacke, die mit besonders feiner und geringer Pigmentierung oder mit färbenden aber nicht deckenden Pigmenten versehen sind. Lasuren sind für fast jedes Material erhältlich wobei Holz und Beton das Hauptanwendungsgebiet darstellen. Die Lasur schützt vor UV-Licht und Witterungseinflüssen und sogar Pilzen.
Laminatboden
Ein Laminatboden besteht aus einer Trägerplatte (MDF), einer Verschleißschicht, einer Gegenzugschicht und einer Dekorschicht. Durch die Gegenzugschicht wird ein „Verziehen“ des Laminatbodens durch Feuchtigkeits- und Temperaturwechsel verhindert. Die Verschleißschicht die auch Overlay genannt wird, verhindert ein zu schnelles Abnutzen der Dekorschicht bei Beanspruchung des Bodenbelages. Somit zeichnen sich Laminatböden durch eine hohe Belastbarkeit aus, die in verschiedenen Beanspruchungsklassen klassifiziert sind. Es gibt verschiedene Arten um Laminat zu verlegen wobei heutzutage überwiegend das so genannte „Klick“-Laminat verwendet wird. Dabei rastet ein Panel in das andere ein, ohne das dafür Leim benötigt wird.
Lammfellwalze
Werden zum aufbringen von Wandfarben auf Decken, Wänden und Fassaden verwendet. Echte Lammfellwalzen haben viele positive Eigenschaften wie beispielsweise ein hohes Farbaufnahmevermögen, beste Farbabgabe sowie ein schönes Farbbild woraus letztendlich eine optimale Arbeitsleistung resultiert. Nachteile zeigt die Lammfellrolle jedoch bei der Pflege und Reinigung. Aufgrund der hohen Herstellungs- und Anschaffungskosten werden heutige Farbwalzen in der Regel aus Kunststoffen wie Perlon, Polyamid oder Polyester hergestellt. Sie sind im Gebrauch fast genau so gut wie die echten Lammfellwalzen. Die Walze wird einfach in den Eimer mit der gewünschten Farbe getaucht, die überschüssige Farbe wird dann am Abstreifgitter abgerollt und die Walze ist bereit um damit zu streichen.
Löten
Löten bezeichnet das Verbinden von Metallen durch ein Zusatzmetall, dem so genannten Lot. Das Lot welches eine niedrigere Schmelztemperatur besitzt wie die zu verbindenden Metalle, wird durch einen Lötkolben erhitzt um so die Verbindung herzustellen. Das Löten zählt zu den unlösbaren Verbindungen und wird je nach Arbeitstemperatur in Weich- oder Hartlöten unterschieden.
Lochsäge
Lochsägen werden meistens verwendet um die Aussparungen für Schalter und Steckdosen anzubringen. Sie bestehen aus einer runden, becherförmigen Hülse welche an ihrem offenen Ende mit Sägezähnen versehen ist. Am Antriebsschaft ist ein Zentrierbohrer fixiert, dieser ragt über die Hülse hinaus und dringt zuerst in den Werkstoff ein und stabilisiert dann anschließend die Lochsäge. So wird ein sauberes und genaues arbeiten ermöglicht. Materialien wie Blech, Kunststoff, Verbundwerkstoffe und Metalle stellen kein Problem dar. Für Metall werden jedoch spezielle Bimetall-Lochsägen benötigt.
Leitungsfinder
Leitungsfinder sind kleine technische Geräte die Stromleitungen, Wasserrohre und Metallträger in Wänden und Decken aufspüren können. Gerade bei älteren Gebäuden sind solche Geräte sehr wichtig, da dort die Leitungen nicht immer wie heute üblich in einem bestimmten Bereich, der so genannten Elektroinstallationszone verlegt sind. So wird man vor einem elektrische Schlag geschützt was unter Umständen lebenserhaltend sein kann. Auch das anbohren einer Wasserleitung kann so vermieden werden. Manche Geräte können je nach Ausstattung auch Bewehrungen oder Balken aufspüren, was vor allem bei Fertighäusern wichtig ist, um die Stelle zu finden wo die Schraube oder der Nagel Halt findet.
Lichtschacht
Ein Lichtschacht wird verwendet um die Belüftung und Belichtung von Aufenthalts- oder Kellerräumen in unterirdisch gelegenen Geschossen, beispielsweise in einem Kellergeschoss, aber auch in Tiefgaragen zu gewährleisten. Der Lichtschacht wird an der Außenwand angeordnet und muss zum Schutz durch einem Gitterrost abgedeckt werden. Lichtschächte bestehen inzwischen überwiegend aus stabilen Kunststoffen. Es gibt aber auch Lichtschächte, die an die Bitumenabdichtug angeschlossen werden können und die dem äußeren Wasserdruck Stand halten.
Leiter
Es gibt die verschiedensten Varianten von Leitern, die Gängigste Modelle sind: Anlegeleitern, Stehleitern, Plattformleitern, Schiebeleitern mit oder ohne Seilzug, Allzweck- oder Mehrzweckleitern und Vielzweckleitern (Klappleitern). Diese Ausführungen gibt es wiederum in den verschiedensten Materialien wie beispielsweise Holz, Aluminium oder Kunststoff. Beim Einsatz von Leitern auf einer Baustelle sind unbedingt die entsprechenden Unfallverhütungsmaßnahmen zu beachten, vor allem bezüglich des Anstellwinkels, der möglichen Arbeitshöhe und der Sicherung gegen horizontales Abrutschen der Leiter an der Aufstandsfläche.
Langspreizdübel
Langspreizdübel haben einen langen Spreizbereich und sind speziell für die Befestigung von Unterkonstruktionen auf Hohlblocksteinen oder Hohlziegeln geeignet. Durch die Spreizung wird die Schraube fest im Untergrund verankert und kann sich nicht mehr lösen.
Lochblech
Ein Lochblech ist eine Platte mit gleichartigen Öffnungen in regelmäßigen Anordnungen und Abständen, die durch Stanzen, Bohren, Fräsen oder andere Verfahren hergestellt wurde. Die meisten Lochplatten haben Quadrat-, Rund-, oder Langlöcher. Im Baubereich findet man die Lochbleche als Geländerfüllung, als Schallschutzwand an Autobahnen oder als Trägerelemente für Absorptionsplatten aus Stein- oder Glaswolle. Lochbleche werden auch gerne als Dekorbleche verwendet. In Werkstätten dienen Lochplatten ausgestattet mit den entsprechenden Halterungen als Werkzeugaufnahme, so sind diese sofort griffbereit.