logo
Previous: Lexikon G  Next: Lexikon I


Lexikon H



Haftgrund
Der Haftgrund wird bei nicht saugfähigen Untergründen wie Beton oder Asphalt angewendet. Der Haftgrund dringt in die Oberfläche des Untergrundes ein und dient als Haftschicht für weitere Produkte, wie zum Beispiel Spachtelmasse welche überwiegend im „Nass in Nass“ Verfahren aufgetragen wird.
Halogenlampe
Halogenlampen unterscheiden sich von regulären Glühbirnen dadurch, das sie eine höhere Lichtausbeute besitzen und eine längere Betriebsdauer. Dies erreicht man durch Zugabe von so genannten Halogenen (Gase), die in den Leuchtkörper eingebracht werden. Es gibt Halogenlampen mittlerweile in den verschiedensten Formen und Ausführungen. Es sind zwei Arten von Halogenlampen zu unterscheiden, einmal die Niedervolthalogenlampen und die Hochvolthalogenlampe.
Handlauf
Der Handlauf auch Geländer genannt, dient in erster Linie der Sicherheit. Er sollte mindesten eine Höhe von 90cm haben und einen Mindestabstand zur Wand von 4cm. So ist gewährleistet das man sich gut daran festhalten und sicher die Treppe hinauf- und hinuntergehen kann.
Handtacker
Der Handtacker ist die am verbreitetste Version eines Tackers. Durch einen Hebel über dem Handgriff wird manuell die Feder gespannt, die dann anschließend über einen Bolzen die Klammer in das Werkstück schlägt. Das Magazin mit den Klammern befindet sich im Griff des Tackers und kann mit wenigen Handgriffen wieder befüllt werden.
Heizkörper
Durch den Heizkörper wird das erwärmte Wasser vom Heizkessel gepumpt, um dann die enthaltene Wärme mittels Strahlung oder Konvektion an den Wohnraum abzugeben. Unterschieden werden Heizkörper in Konvektoren und Radiatoren. Konvektoren bestehen aus Rohren durch die das warme Wasser fließt. Diese Rohre geben dann die Wärme an dicht aneinandergereihte Lammellen ab. Beim Radiator sind es Platten, Rippen oder Glieder die vom warmen Wasser durchflossen werden.
Hickory
Das Hickory ist eine spezielle Holzart aus dem Südosten der USA. Die farbe reicht von hellbraun bis rötlichbraun. Vorteile des Holzes sind die Biegsamkeit, die Zähigkeit und die hohe Härte. Nachteile sind jedoch das man das Holz nur schwer bearbeiten und verleimen kann. Benutzt wird es vor allem für Werkzeuggriffe, Möbel und als Spezialholz für den Maschinenbau.
Hohlwanddose
Hierbei handelt es sich um spezielle Dosen aus Plastik, die meist vom Elektriker in Hohlwände oder Decken eingebaut werden. Sie besitzen extra angefertigte Aussparungen um das Stromkabel aufzunehmen. In die Hohlwanddose wird dann die eigentliche Steckdose eingebaut. Wird beim Einbau der Hohlwanddose eine Dampfsperre durchtrennt, muss diese sorgfältig mit der Dose verklebt werden. So wird unerwünschtes Eindringen von Luft und Feuchtigkeit verhindert.
HSS Stahl
Die Abkürzung HSS steht für „Hochleistungs-Schnell-Stahl“ und wird zur Produktion von Werkzeugen wie Bohrer, Meißel oder Fräswerkzeugen verwendet. Die hohe thermische und mechanische Belastbarkeit wird durch eine Legierung erreicht. Dafür verwendet man hauptsächlich Chrom, Vanadium, Wolfram und Kobalt. Selbst wenn der Stahl die so genannte Rotglut erreicht hat ist er noch sehr hart.
Haarriss
Haarrisse sind feine Risse, die man mit dem bloßen Auge kaum erkennen kann. Auftreten können sie in Putz, Anstrich, Keramik, Holz oder Beton. Sie entstehen durch Austrocknung, Schwinden oder Beanspruchung des betreffenden Materials. Sind die Risse allerdings zu groß, muss etwas gegen sie unternommen werden. Dafür gibt es beispielsweise spezielle Spachtelmassen für Putz oder Beton. Risse lassen sich aber auch zuschlämmen oder mit Injektionen schließen.
Hartlöten
Unter Hartlöten versteht man das Löten mit Temperaturen über 450° Grad Celsius. Hartlötverbindungen halten in der Regel größeren Belastungen stand als normale Weichlötverbindungen. Als Wärmequelle eignet sich ein Gaslötbrenner, der als Flüssiggaspatrone mit entsprechenden Brennern im Handel angeboten wird. Benutzen werden sollte zum Hartlöten Messing- oder Silberlote, denn mit ihnen lassen sich beinahe alle Werkstoffe verbinden und gute Ergebnisse erzielen.